Ereignisreiche (Alltags)momente

Die Woche startete ruhig. Den Montag verbrachte ich im Aktivitäten bei leckeren Waffeln und mit Spielen wie Billard, Tischkicker oder Tischtennis. Nabla bot Dienstagabend wieder einen Zeitvertreib an. An drei Tagen fand das miniUKA statt. Fast vor der Haustür wurden für Kinder ein Nachmittag mit Musik, Spiel und Programm angeboten. Es war schön zu sehen, wieviel Mühe und Arbeit in dem Angebot steckte. Norwegen ist extrem kinderfreundlich. Und dementsprechend viele Kinder kommen auf die Welt. So führte der Fußweg zum Campus an zwei Kindergärten vorbei und im Studentendorf wurde ein weiterer gebaut.

Auf der nahe liegenden Baustelle wurden aber auch weitere Wohnungen und ein Cafe gebaut. Täglich ab 7 Uhr sind die Baumaschinen im Einsatz. Jedoch nicht nur das: Donnerstagmorgen wurde ich panisch aus dem Schlaf gerissen. Das Haus rüttelte sich und es gab einen lauten Knall. Ich wurde wacher und erinnerte mich, dass in einer E-Mail des Studentenwerkes Sprengarbeiten angekündigt waren. Nachmittags gab es eine laute Sirene. Diese sollte vor der Sprengung warnen, aber das sie so laut war, erzeugte wieder ein ungutes Gefühl. Jedes Glas in der Küche schüttelte sich, ein lauter Knall, eine Druckwelle wie durch einen starken Bass. Noch mehrmals passierte dies, aber danach nicht mehr ganz so kräftig.

Inzwischen hatte ich mir in der Innenstadt eine Buskarte für drei Monate gekauft. Zuerst wollte ich keine, da ich den Preis von 120 € scheute, aber die Innenstadt war doch zu weit von der Wohnung entfernt. Donnerstagnachmittag wartete ich fast allein an der Haltestelle. Ich war und bin mir nicht sicher, aber ich sah Schneeflocken – Mitte September. Es ist nicht abwegig, aber irgendwie ungewohnt.

Dieser Beitrag wurde unter Norwegen abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.