Tolles Souvenir und das Abenteuer vor Augen

Die letzten Tage vor der Abreise waren vor allem durch stetes Lernen für die letzte Prüfung über Solarzellen bestimmt. Diesmal zwar nicht in einer großen Turnhalle, aber erneut von Rentnern bewacht, konnten wir uns vergangenen Donnerstag erneut vier Stunden der englischsprachigen Klausur widmen. Wie nach jeder Klausurenphase war dies sehr erleichternd. Ohne weitere Verpflichtungen sollten nur die letzten Tage genossen und die Rückfahrt geplant werden. Am gestrigen Freitag wurde mein Zimmer vom Studentenwerk besichtigt und für gut befunden.

Eine tolle Idee hatten die Organisationen der ESN-Veranstaltung (Erasmus Students Network): Viele folgten der Idee und trugen weiße T-Shirts. Auf diesen verewigte ich mich bei anderen und andere bei mir. Anekdoten wurden referenziert, Bilder gemalt oder einfach Grüße abgegeben. Es war erstaunlich, so viele bekannte Gesichter wiederzusehen – trotz (für viele) noch andauernder Klausurenphase. Alle waren in nur einem Semester kennengelernt worden. Bei diesem Abschied überwiegte die ausgelassene Atmosphäre, ein glücklicher Abend.

Am letzten Tag traf sich noch die Fahrgemeinschaft, besprach die Zwischenhalte, buchte Unterkünfte für die ersten beiden Nächte des Roadtrips und packte erste Koffer in das Auto. Die Fahrt sollte das Gegenteil der Hinreise sein: Jeden Abend eine andere Stadt und dafür kein Erleben der Natur. Meine Vorfreude auf die Fahrt, auf die Halte und auf die Heimkehr stiegen rasant. Eine Nacht trennte mich noch vom abschließenden Abenteuer.

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