Etappe: Kopenhagen–Hamburg, volle Großstadt

Gerne hätte ich noch den innerstädtischen Vergnügungspark, den Tivoli sowie das Wahrzeichen der Stadt, die kleine Meerjungfrau, gesehen, aber die Zeit war knapp. In das Heimatland fahren, so war das Tagesziel gesetzt. Mit teils flotten 130 km/h passierten wir die dänische Landschaft und die Lkws der rechten Spur, bis wir die Fähre in Rødby erreichten. Auch wenn es teurer als die 160 km-Umfahrung über das Festland war, bestand ich auf diese Route: In einem Jahrzehnt wird die Fähre von einem Absenktunnel ersetzt worden sein. Und zum letzten Mal das Erlebnis einer Fähre, nachdem das Auto in Norwegen einige Fahrten im Bauch eines Schiffes „erlebt“ hatte.

Die See war (zu) ruhig und die Fähre kaum ausgelastet. Ein Kameramann filmte mich, da ich als einer der ganz wenigen auf dem Außendeck der Fähre in die Ferne schaute. Wofür die Aufnahmen war, das werde ich wohl nie erfahren.

Wir erreichten Deutschland – erneut, ohne Grenzkontrollen gesehen zu haben. Im erstbesten Supermarkt freuten wir uns riesig über die bezahlbaren (Lebensmittel-)Preise. Später folgte am Geldautomat wieder der Euro samt dem neuen Zwanziger.

In Hamburg war der Stadtverkehr bisher am dichtesten; der wolkenverhangene Himmel verdunkelte die Stadt. Und nicht nur viele Autos waren unterwegs; es war schwer, durch die Menschenmassen der Promenaden und Plätze zu gelangen. Unsere Tour führte vom Hauptbahnhof über das Rathaus sowie verschiedene Weihnachtsmärkte, durch Einkaufsstraßen zur Elbe. Bereits zuvor war ich in Hamburg, aber nun konnte ich die Speicherstadt als Weltkulturerbe besichtigen. Auf der Reeperbahn war es sehr ruhig – eines Wochenendes sah es hier ganz anders aus. Über Sankt Pauli erreichten wir wieder unsere Unterkunft. Nach einigen Gesprächen mit anderen kennengelernten Gästen des Hostels war der Tag auch vorbei.

Dieser Beitrag wurde unter Reise (allgemein) abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.