Wintererlebnisse

Um das Studium weiter zu verfolgen, waren inzwischen weite Anreisen zur Universität nach Darmstadt notwendig. Die vorherige Wohnung war gekündigt, als ich nach Norwegen reiste. Für ein nahezu abgelaufenes Semester sollte es sich nicht lohnen, erneut eine Bleibe zu mieten. Die Mieten sind in der Zwischenzeit auch weiter gestiegen – hochpreisig war es bereits vorher.

Auch der Winter hat inzwischen seine wirkung entfaltet: Strenger als in Norwegen erlebt setzte er meiner Heimat zu. Ich erlebte zuhause ebenso mein erstes Wintergewitter sowie starke Schneefälle. Auch heftiger Eisregen trat ein, der innerhalb von Minuten auf allem eine dicke Eisschicht erzeugte. Tage zuvor waren -15 °C knackig kalte Temperaturen. Jedoch zauberten diese Bedingungen auch schöne Anblicke: Als ich frühmorgens im Zug nach außen schaute, erzeugte Eis auf der Oberleitung grüne Blitze in der Dunkelheit. Von der Bahnstrecke schaute ich bei der Morgendämmerung aus dem Fenster in eine Neubausiedlung. Aus den Kaminen der Ein- und Mehrfamilienhäuser stieg der Rauch aus den Schloten – aus jedem Schlot. Ein herrliches Bild während der Reise mit dem Zug.

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