5. Tag: Blue Duck Station – Tongariro National Park; bittere Kälte

Am Mittwochmorgen, den 17. August, verliessen wir die Blue Duck Station und erreichten nach etwa anderthalb Stunden Fahrtzeit den Ort National Park bzw. National Park Village. Dort – nach einer kurzen Kaffeepause – besichtigten das Informationszentrum und ein Luxushotel (eine Nacht: 2500 $). Die Skihänge waren gesperrt und auch eine Wanderung am Berg – der auch im Sommer eine schneebdeckte Spitze hat – fiel wetterbedingt aus. So kehrten wir in unsere Schlafstaette ein: The Park Travellers Lodge (siehe auch deren Internetseite). Fiel konnte man dort nicht unternehmen. Es gab einen interessanten Gemeinschaftsbereich mit offenem Kamin – gestaltet wie eine Alpenhuette. Das Zimmer erwies sich als sehr angenehm, allerdings war die festinstallierte Heizung defekt und der kleine Elektroheizer in der Mitte war sehr schwach. So erreichte das Zimmer nie eine angenehme Temperatur. Und wenn die Tuer kurz geoeffnet war, war es direkt wieder kalt. Das Duschwasser war zwar warm, aber selbst der Gemeinschaftsbereich war trotz Kamin eher kuehl und ich habe weder dort noch im Zimmer meine Jacke ausgezogen. Am Abend trafen wir die Leute von der Blue Duck Station wieder, die Weihnachten feierten. Um Weihnachten und Neujahr herum sind sehr viele Touristen im heissen Neuseeland und deswegen fehlt ihnen die Zeit, um Weihnachten zu feiern. So verlagern sie die Weihnachtsfeier auf den Winter (fuer mich auch viel authentischer fuer ein Weihnachtsfest).

Ich merkte schon, dass mir die bittere Kaelte nicht zusagt. Und jetzt haette ich mir einen Schal, Handschuhe und eine Mütze gewuenscht, die ich mir in Taupo haette kaufen koennen. In der Herberge gab es auch einen kleinen heissen Pool, allerdings hatte ich mir vor zwei Tagen geschworen: No more water activities! Und der Pool war außen, womit das Verlassen des Pools einem Sprung in eiskaltes Wasser geglichen haette. Und da ich mich – wie erwähnt – nicht sehr gut fühlte, habe ich das auch nicht getan. Insgesamt haben wir an dem Tag kaum etwas gesehen oder erlebt. Zwar ist der Tongario-Nationalpark schön, aber mir konnten ihn leider – mit Ausnahme des Luxushotels und Informationszentrums – nicht besichtigen.

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