Erster Tag im Hostel: Viel Privatsphaere trotz 28-Bett-Schlafsaal

Nachdem im letzten Artikel, die Ankunft im Hostel am 31. August (Mittwoch) geschildert wurd, so soll nun die weitere Zeit geschildert werden: Im Hostel angekommen, habe ich die zwei Naechte bezahlt. Dank meiner BBH-Clubkarte, waren es nur 20 $ pro Nacht (ohne Mitgliedskarte 25 $). Die Mitgliedschaft bei Budget Backpackers Hostels (www.bbh.co.nz) war eine der Leistung meiner Organisation (siehe Bericht vom 12. August).

Schliesslich fuehrte mich die Rezeptionistin herum, zeigte mir Kueche, Duschen, Toilette, DVD-Raum und schliesslich den Schlafsaal. Dieser beinhaltet 28 Betten (!), allerdings sind diese durch Holz-Trennwaende, wie in Grossraumbueros ueblich, seperiert. Ich habe mir direkt den ersten Abteil genommen, welche zum Gang durch einen Vorhang getrennt war. Da es erst mittags war, habe ich eben meine Sachen abgestellt und vor Diebstahl gesichert, und bin dann zum Supermarkt gelaufen. Ich habe meine Vorraete fuer die Ueberfahrt heruntergefahren und habe deshalb etwas fuer die neachsten Tage gekauft.

Picton ist mit seinen 2000 Einwohner ein beschaulicher Ort. Zum Supermarkt war es nicht weit und viele Strassen gibt es auch nicht. Dominant ist lediglich das Hafengebiet. Zurueck im Hostel habe ich die Sachen in mein „Raeumchen“ gebracht und bin – auf Empfehlung von jemand anderen – Richtung Hafen gelaufen. Der Weg verlaeuft oestlich vom Hafen auf einem Bergruecken. Unter strahlendem Sonnenschein und angenehmer Temperatur genoss ich einen herrlichen Ausblick auf den Hafen. Es hat jedoch nicht ganz gepasst, dass zwei riesige Faehren (ueber 150 m lang) auf der einen Seite und Einfamilienhaeuser auf der anderen Seite des Tales waren.

Danach bin ich zurueck zum Hostel und habe mir noch DVD-Raum zwei Filme geschaut. Es gab keine Leihgebuehr und ich liess nur meine id card als Sicherheitsleistung dar. Es war schon komisch, in so einem grossen Schlafsaal zu Schlafen. Aber es war – erstaunlicherweise – viel angenehm und die Privatsphaere war sehr gross (anders als im 10-Bettraum wie in Wellington). Nur interessant war, wenn man nachts leise aus der anderen Ecke des Zimmers Atemgeraeusche wahrgenommen. Der Laerm wdes Rangierbahnshofs war auch leise wahrnehmbar, aber ich empfand es nicht als stoerend. Zwar ist die Einrichtung des Hostels nicht aktuell, aber dafuer sauber (das zaehlt). Schade fand ich nur, dass im Schwimmbad kein Wasser war, denn schliesslich wird er auf der Internetseite (www.atlantishostel.co.nz) angepriesen.

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