14. Tag: Queenstown; Bootsrundfahrt und Rugby-WM-Eröffnung

Die Zaehlung der Tage erfolgt uebrigens nach dem Plan von meinem Busunternehmen, Stray, und so war am 9. September (dem 14. Reisetag) ein freier Tag in Queenstown, der zur freien Verfuegung stand. Nach dem morgendlichen Aufwachen erkannte ich: Ich bin erneut krank und habe mir nahezu dasselbe eingefangen wie am 18. August. Schlapp lief ich zum kostenlosen Fruehstueck; danach habe ich im Bett einige Stunden weiter geschlafen. Neben der allgemeinen Kraftlosigkeit hatte ich etwas Kopfschmerzen aber vor allem der Hals war erneut trocken, schmerzend und die Nase lief stets. Aber am Tag zuvor hatten wir schon eine Rundfahrt auf dem See gebucht, die ich nicht verfallen lassen konnte. Also ging es gegen 13:40 Uhr zum Lake Wanaka – eingemummelt mit Mütze, Schal und der dicken Winterjacke. Mit dem Boot ging es anderthalb Stunden zu verschiedenen Ecken des grossen Sees und der Kapitaen erzaehlte unterwegs einiges über den See, die Gebiete am Ufer und ueber die Region selbst.

Spaeter, nach einem weiteren kostenlosen Abendessen, ging es in die Kneipe zum Rugby-Schauen, da schliesslich die/das Eroeffnungszeremonie/-spiel der Rugby-Weltmeisterschaft in Neuseeland war. Die Zeremonie war grandios und ich wäre zugern in Auckland gewesen, um das immense Feuerwerk oder die Darbietung im Eden Park zu sehen. Ein besonderer Höhepunkt war auch eine Haka-Vorfuehrung in der Bar, die sehr authentisch war. Zur Errinnerung: Haka ist der Kriegstanz der Maori und wird vor jedem Rugby-Spiel der All Blacks (die Nationalmannschaft) praktiziert. Mit einer Cola an meiner Seite genossen wir, es waren noch fast alle der Reisegruppe anwesend, das Spektakel. Die All Blacks spielten hervorragend und gewonnen schliesslich 41 zu 10 gegen Tonga. Die Kneipe war nahezu voll und die Stimmung entsprechend gut.

Nach dem Spiel bin ich zu dem Supermarkt um die Ecke gelaufen, der 24 Stunden, sieben Tage die Woche geoeffnet ist. Dort kaufte ich mir Taschentücher – meine Erkältung (oder was auch immer) ist noch nicht wesentlich besser – und eine Kleinigkeit Essen. Danach ging es ins Hostel, um diesen Artikel zu schreiben. Ich hoffte, dass durch die genutzten Medikamente gegen die Krankheit sich mein Zustand am naechsten Tag etwas bessern wuerde.

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