17. Tag: Gunn’s Camp – Invercargill; georgisches Rugby-Team und viel Zeit

Erneut ging es sehr frueh los: Am 12. September starteten wir um 7:15 Uhr von Gunn’s Camp. Obwohl gestern viele sand flies (Muecken) herumschwirrten, habe ich keinerlei Stich am Koerper festgestellt und war deshalb erleichtert. Wir fuhren mit dem Bus wieder nach Te Anau, nachdem wir erneut einen Fotohalt eingelegt hatten. Unterwegs stellte ich fest, dass in diesem Bereich der Landschaft deutlich weniger Ginster als im Norden ist. Anscheinend bekommt diesem Unkraut die hiesigen Bedingungen nicht. Auf der Strasse ging es weiter vorbei an vielen Weideland. Vor allem Schafe und Wild war hinter den Zaeunen zu sehen. Die Rehe auf den deer farms werden geschlachtet und das Fleisch landet in deutschen Supermaerkten. Beim neachsten Einkauf schaut ihr bitte mal nach Wildfleisch und woher es kommt.

Gegen 14 Uhr erreichten wir Invercargill, der suedlichsten Stadt Neuseelands. An der Rezeption war zuerst nicht klar, wieviel wir bezahlen sollten, da in Neuseeland momentan der Rugby regiert. Nach einem Telefonat ergab sich ein Preis von 28 $ fuer diese Nacht. Nach Bezug der Zimmer gingen wir schliesslich durch die Stadt. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass es nicht viel zu besichtigen gibt. Zwar gibt in der Stadt es viele Geschaefte, aber ich brauchte keinerlei Sachen. In einem Einkaufszentrum war eine Ausstellung ueber die Region mit ihrer Landschaft und Natur. Aber viel gab es auch nicht zu sehen. Auf der Strasse erblickten wir aber einige Spieler des georgischen Rugby-Nationalteams, welches mehrere Spiele in der Stadt hat. Auf den Strassen liefen einige Menschen mit besonders auffaelligen blauen Jacken herum. Diese dienen als „Wegweiser“ fuer die Rugby-Fans aus Uebersee.

In einem Internetcafe wollte ich meine E-Mails lesen und Artikel schreiben, aber bei einem preis von 8 $/Stunde war mir das doch zu teuer. Die Computer im Hostel waren guenstiger, aber doch alt und langsam. Der restliche Nachmittag war etwas langweilig – das Wetter war schlecht – , aber am Abend spielten wir Variante von Stadt, Land, Fluss auf Englisch. Es erwies sich als gute Uebung zum Verbessern meines Englisches.

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