Souvenir-Suche auf Märkten, Abend mit indischen Rezeptionisten, Packen

Nach einem langen Morgen fuhr ich mit der U-Bahn nach Nordwestenzum Endpunkt Tsuen Wan. Dort ging ich erneut etwas spazieren. Allerdings unterschied sich das Bild kaum von dem bisher gekannten. Ich lief zum Rand der Besiedlung und durch den „Wald“. Allerdings war es insgesamt nicht so schön wie die anderen Parks/Wälder. Schließlich widmete ich den restlichen Nachmittag der Suche nach Souvenirs. Erneut fuhr ich nach Mong Kok und ging dort auf die verschiedenen Straßenmärkte (u.a. der sogenannte Ladies Markt und der Markt in der Temple Street). Neben gefälschten Markenklamotten gab es viel (Plastik-)Waren und T-Shirts. Jedoch gefielen mir die meisten Sachen nicht. Lediglich einige T-Shirts haben es mir angetan und diese habe ich dann auch gekauft. Auf einem ist bspw. das Netz der U-Bahn angegeben mit einem Schriftzug „Lost in Hong Kong“.

Die T-Shirts kosteten teilweise nur 2 oder 3 €, da sie aus dem benachbarten Festland importiert werden und nicht, wie bei den Waren in Deutschland, einen langen Weg mit verschiedenen Zwischenhändlern auf sich haben. Des Weiteren ist das Lohnniveau der Händler nicht so hoch wie das einer deutschen Verkäuferin und die Händler müssen keine Miete für Läden (evt. etwas für die Standfläche) zahlen. Zurück im Hostel hatte ich noch nette Gespräche mit den indischen Rezeptionisten, in denen ich einiges über die indische Kultur gelernt hatte. Einer reichte mir noch indisches Essen, welches ich allerdings recht scharf war. Insgesamt waren die Leute im Hostel sehr freundlich, ohne das ich dahinter besondere Absichten (wie z.B. Trinkgeld) steckten. Man ist einfach zufrieden mit seinem Leben und erzählt gerne über seine Herkunft, möchte aber auch etwas über den anderen (bzw. mich) wissen.

Außerdem hieß es für mich meinen Rucksack zu packen. So kramte ich alle Sachen zusammen und verstaute sie bestmöglich im Rucksack, wobei ich noch ein Fach entdeckte, in welches u.a. die Souvenirs passten. Glücklicherweise passte alles hinein und ich konnte gar noch die Reiseführer in meinem Gepäck unterbringen, damit ich nicht soviel zu schleppen hatte. In Gedanken plante ich schon den morgigen Tag und die kommende Nacht durch und die Vorfreude, wieder nach Hause zu kehren und bekannte Gesichter wiederzusehen, stieg. Im Gegensatz zu letzter Nacht konnte ich diesmal auch besser einschlafen.

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