Studium: Erste Eindrücke, Besichtigung des ESOC

Inzwischen sind acht Wochen seid meinem Umzug nach Darmstadt und dem Anfang vom Studium vergangen. Dabei empfinde ich das jetztige Leben langsam als Alltag. Während der ersten zwei Wochen fanden sog. Orientierungskurse statt. Diese waren sehr hilfreich für den ersten Überblick. Am 17. Oktober ging es dann richtig los. Pro Woche habe ich vier Vorlesungen (zweimal Analysis I, zweimal (Experimental)Physik I sowie je einmal Rechenmethoden der Physik und Lineare Algebra I) sowie dazu jeweils eine Übung und das Grundpraktikum, in dem wir jede Woche einen Versuch machen.

Das Lerntempo ist natürlich deutlich höher als in der Schule, aber auf anderen Seite macht es mehr Spaß und man genießt große Freiheiten. Kommilitonen nutzen diese auch gerne: In manchen Übungen sind nur noch 1/3 der anfänglichen Teilnehmer und auch in den Vorlesungen werden es immer weniger. Zwar habe ich noch keine Klausuren geschrieben, aber ich bekomme auf meine Versuche und die „Hausaufgaben“, welche ich in den Übungen abgebe, auch Punkte. Jedoch gehen sie nicht in meine Gesamtnote ein. Lediglich die Punkte der Übungen können meine Klausur verbessern, mir jedoch nicht beim Bestehen helfen.

Auch der anfängliche Betrieb in der Mensa hat sich beruhigt. Zwar sind die Schlangen zu Stoßzeiten noch lang, aber es geht zügiger vorwärts, da Erstsemester wie ich inzwischen die Athene-Karte (Essenskarte und Bibliotheksausweis) haben und mit dieser bargeldlos zahlen. Aufgrund des guten Preises und der Nähe gehe ich auch meistens in die Mensa. Schließlich bieten drei verschiedene Ausgabestellen eine reichhaltige Palette an Speisen an, die fast immer sehr gut schmecken. Selten passierte es, dass die Gerichte kalt waren oder nicht schmeckten.

Daneben bietet die TU Darmstadt auch ein reichhaltiges kulturelles Angebot, welches ich am 9. November erstmal in Anspruch genommen habe. In einer Kleingruppe besichtigten wir das Europäische Raumflugkontrollzentrum der Esa. Die Führung war sehr interessant. Wir betraten dabei EU-Ausland, da die Einrichtung unter besondere Staatsverträge fällt, von denen ich allerdings wenig Ahnung habe.

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