Flug und erster Tag in der Firma

Der Montag, den 19. März, fing wie angekündigt an. Pünktlich um 3:30 Uhr starteten wir in Hesselbach und erreichten kurz vor 5 den Frankfurter Flughafen. Nachdem ich dort rausgelassen wurde, erreichte ich wenig später den Schalter von Turkish Airlines. Dort wartete ich zuerst 15 Minuten, bevor ich als erster Fluggast eingecheckt hatte. Bis zum Flug waren es noch zweieinhalb Stunden. Ich nutzte die Zeit um mit meinem neuen Netbook im Internet zu surfen und es einzurichten. Um 7:45 Uhr startete schließlich der gut ausgelastete Airbus A320 und erreichte Istanbul gegen 11:45 Uhr. Nachdem ich mein Passstempel bekommen habe, konnte ich schließlich durch den grünen Ausgang gehen und wurde von einem EJOT Tezmak-Mitarbeiter erwartet.

Wir fuhren vom „Atatürk-Flughafen“ (der größte der Stadt) zur Firma. Es war sehr faszinierend vom Auto aus die Stadt zu sehen. Vor allem der viele Verkehr überraschte mich: Der Einsatz der Hupe ist normal, fünfspurige Straßen sind manchmal ohne Fahrplanmarkierungen (und jeder Fährt da, wo er glaubt fahren zsollen) und Fußgänger drängen sich nur knapp an rasenden Autos vorbei. Teilweise habe ich Geschäfte von deutschen Unternehmen gesehen (Deichmann, Saturn, Media Markt, Praktiker). An der Firma angekommen, konnte ich mein Gepäck abstellen und wurde estmal vielen Mitarbeitern vorgestellt, gefolgt von einer ausführlichen Werksbesichtigung.

Den restlichen Arbeitstag verbrachte ich bei der Qualitätssicherung. Mir wurden verschiedene Computersysteme gezeigt und die Arbeitsweise der Produktion vorgestellt. Der Umgang mit Reklamationen, Informationen über Prüfungspläne und viele weitere Themen folgten. Die Kommunikation erfolgte zumeist in Englisch. Jedoch haben auch viele Kollegen gute bis sehr gute Deutschkenntnisse erworben.

Gegen 18 Uhr ging es mit meinem Gepäck zum Taksim-Platz. Dort brachte mich ein weiterer Mitarbeiter ins Hotel. Nach dem Einchecken gingen wir Kebap-Essen. Jedoch unterschied sich dieser von seinem deutschen Pedant deutlich in der Zusammensetzung und Geschmack. Dabei gab es noch Ayran. Zum Abschluss des Tages gingen wir nochmal den Abholplan für morgen durch und ich tauschte Euros in einer Wechselstube um. Gegen 21 Uhr lag ich dann sehr müde, aber glücklich im Bett und erwartete freudig den nächsten Tag.

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