Erstmals touristisch unterwegs und Weltkulturerbe bestaunt

Um 10:30 Uhr ging es Donnerstag (22. März) erstmals – wie gestern angekündigt – als Tourist durch die Stadt. Angefangen vom Taksim-Platz liefen wir den İstiklal Caddesi hinunter. Am Galata-Turm wurde die (dt.) Gruppe mit vier Leuten – noch zwei Geschäftsleute und eine Mitarbeiterin der Firma vor Ort – vollständig. Es ging über die Galatabrücke, die oben von Anglern (die Schiffe wollte ich aufgrund des regen Schiffsverkehrs am Goldenen Horn/Bosporus nicht essen…) und unten von zahlreichen Fischrestaurants besiedelt ist.

Schließlich ging es nach einer kurzen Fahrt mit der Straßenbahn zur Hagia Sophia, UNESCO-Weltkulturerbe und einst Kirche, später Moschee und jetzt Museum. Es war sehr beeindruckend, diese riesige Kuppel und einfach dieses alte und ehrwürdige Monument zu sehen. 50 Meter geht es bis zum höchsten Punkt innen. Christliche Mosaike und riesige arabische Schrifttafeln zeugen von der regen Geschichte, die ich nicht weiter vertiefen möchte.

Weiter ging es an der Blauen bzw. Sultan-Ahmed-Moschee vorbei zum Großen Basar/Kapalı Çarşı, wo in schmalen überbauten/-dachten Gassen hunderte Händler ihre Waren anboten. Wir wurden auch zahlreich angeboten, ich habe aber nichts gekauft. Es wurden neben Gold-, Silber- und anderen Schmuckarten Textilprodukten (von Seide über Kleidung verschiedenster Art zu Stoffen etc.), Teppiche (überraschend?), Porzellan, Nahrungsmitteln – damit so ziehmlich alles – angeboten. Besonders das Feilschen ist sehr trickreich. Geschickt versuchten der Verkäufer und meine Begleiter einen entsprechenden Preis auszuhandeln. Schließlich ging es zum Kebab-Essen auf die Dachterasse eines Restaurants.

Nach der Stärkung ging es weiter durch das dortige Viertel und nach einer Kaffeepause Richtung Taksim. Dort holten sich die zwei ihre Koffer und wurden zum Flughafen gebracht. Ich lief dann vom Taksim-Platz zu Fuß zum Stadtteil Beşiktaş. Unterwegs entdeckte ich bspw. eine Militäreinrichtung und einige interessante Straßen abseits des Touristenpfads. Dort habe dann erstmals eine der beiden riesigen Bosporus-Brücken von Fern gesehen. Ferner habe das Stadion des hiesigen Fußballclubs gesehen, in dem man von manchen Tribünen aus Ausblick auf den Bosporus hat. Nach geschätzt einer Stunde Fußmarsch erreichte ich auf Umwegen mein Hotel. Den Abend verbrachte ich dann ziehmlich unspektakulär mit Internetsurfen o.ä.

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