Wochenende für Sehenswürdigkeiten genutzt

Samstag und Sonntag wird in den Büro der Firma nicht gearbeitet, weshalb ich mich vollkommen der Stadterkundung widmen konnte. Anders als sonst werde ich diesmal nur die besuchten Sehenswürdigkeiten auflisten.

  • Nachdem wir am Donnerstag an der Blauen Moschee vorbeigingen, so nahm ich mir etwas Zeit, um Sie zu betreten und damit für mich erstmals eine Moschee. Zuerst war es nicht möglich, da das Mittagsgebet stattfand. Schließlich konnte ich dann, nachdem ich die Schuhe ausgezogen hatte, eintreten und fand eine großartige Architektur vor. Wegen tausender Mosaiken rührt auch der Name; diese befinden sich an der Decke. Der Besucherbereich wurde von dem Gebetsbereich getrennt mit der ernsten Bitte nicht in letzteren zu gehen. Dort waren auch einige am Beten. Interessant fand ich es, dass ich für meine Spende am Ausgang sogar eine Art Quittung bekam.
  • Eine Schiffstour führte mich den Bospurus hoch an einigen Sehenswürdigkeiten entlang bis zur zweiten Bosporusbrücke. Sehr eindrucksvoll war es, unter die erste Bosporusbrücke zu fahren. Vom Schiff aus hatte man einen guten Blick zum Ufer und auch nach Asien.
  • Nahe der Hagia Sophia befindet sich auch die Cisterna Basilica: Auf zahlreichen Pfeilern gestützt befand sich früher hier eine Zisterne. Aufgearbeitet und gekonnt beleuchtet, wirkte dieser Wasserspeicher sehr interessant. Sehr störend empfand ich ein Cafe innendrin. Mir kam es so vor, als hätte man in den Kölner Dom einen Imbissstand eingebaut.
  • Nachdem ich Donnerstag schon auf dem Großen Basar war, wollte ich nochmal ausschau halten und vor allem feilschen. Ich habe dabei drei T-Shirts gekauft und den Händlerpreis von 15 auf 9 TL oder von 25 auf 15 TL (Türkische Lira) heruntergehandelt. Interessant fand ich dieses „Spiel“ durchaus, jedoch fand ich sonst nicht viel interessantes, da ich kein großer Freund von typischen Souvenirs bin.
  • Vom Galataturm hatte ich eine einzigartige Aussicht auf die Stadt und konnte eine 360°-Perspektive genießen. Vor allem die Hagia Sophia und die Blaue Moschee wirkten mit ihren zahlreichen Minaretten sehr eindrucksvoll.
  • Im Norden der Stadt ist ein „Finanzviertel“ – 4. Levent – mit zahlreichen Hochhäusern entstanden. Das größte davon ist der 261 m Hohe Sapphire of Istanbul, welcher eine herrliche Aussichtsplattform hat. Zuerst musste ich durch eine Sicherheitskontrolle. Auf den ersten vier oder fünf Stockwerken befindet sich ein Einkaufszentrum mit vor allem westlichen Luxusmarken. Per Expressaufzug mit 18 km/h Spitze ging es dann hoch. Nach allen Seiten konnte ich die Stadt sehen und auch ihren Smog. Vor allem der Verkehr auf den Zufahrtsstraßen war auch sehr interessant – genauso wie auch die Sicht auf den Bosporus und das Goldene Horn.
  • Oben befindet sich auch ein „4 D-Kino“. Dort sah ich mir noch einen Film an, welcher einen Stadtrundflug mit einem Helikopter simuliert. Viele Sehenswürdigkeiten wurden erfasst und man wurde durchgerüttelt und etwas nass. Der Film und die Aussichtsplattform waren ein reiner Insider-„Tipp“ von einem Kollegen. Ich meine, dass meine Reiseführer dieses Gebäude nicht erwähnte.
  • Ich glaube, keine vergessen zu haben. Daneben ist natürlich auch der Fußweg zwischen den einzelnen Stationen sehr interessant gewesen. Teilweise führte er mich durch schmale Gassen mit wenigen Menschen oder eben über Hauptverkehrsstraßen oder in die Metro. An beiden Abenden waren deswegen meine Füße etwas müde.

Samstag habe ich mich bei meiner Abendgestaltung komplett auf meinen Reiseführer verlassen und bin ich in das „Roxy“ gegangen. Dort fand ein Konzert einer rumänischen Band statt, welches vom hiesigen Kulturinstitut unterstützt wurde. Später bin ich in die Bar „5 Kat“, von welcher ich einen wunderschönen Blick auf die kunstvoll beleuchtete erste Bosporusbrücke hatte. Daneben konnte ich am Wochenende auch etwas entspannen und Fotos hochladen, Artikel schreiben oder anfangen, Postkarten fertig zu machen.

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