Zwei Kontinente, zwei Weltkulturerbe-Stätten, zwei Moscheen

An meinem freien Tag – ich berichtete gestern – ging es zuerst mit der unterirdischen Standseilbahn Füniküler Kabataş–Taksim und dann per Straßenbahn zum Topkapı-Palast, Weltkulturerbe und einst Zentrum der Macht des Osmanischen Reiches. Während ich am Samstag nicht wegen der langen Schlange nicht eintreten wollte, so war diese heute erträglich. Nachdem ich normalen Eintritt bezahlt und mir zusätzlich einen „Audio Guide“ in Deutsch geholt hatte, konnte ich loslegen. Mit diesem habe ich in aller Ruhe – sofern man das bei den vielen anwesenden (Grundschul)Klassen sagen konnte – den Palast erkundet.

Spannend fand ich u.a. den Blick auf das Goldene Horn und den Bosporus, die Schatzkammer mit Goldschmuck und Diamanten. Es gab auch eine Wiege aus Gold und vieles mehr zu bestaunen, wobei ich mich nicht an alle Namen und Details errinnern kann.

Danach ging es von Eminönü mit der Fähre für 2 TL auf die asiatische Seite. Nach geschätzt einer halben Stunde erreichte ich die asiatische Seite. Meine Füße zeigten große Abneigung gegenüber einer weitläufigen n Fährhafen. Glücklich, auf zwei Kontinenten gewesen zu sein, nahm ich die Fähre zurück.Erkundung der asiatischen Seite. So entschied ich mich nach einigen hundert Metern, die Straßenbahnlinie T3 zu nehmen. In alten deutschen Triebwagen ging es eine Runde um den Stadtteil.

Da doch mehr Zeit übrig war als geplant, wollte ich das letzte unerkundete Weltkulturerbe Istanbuls erkunden: Die Süleymaniye-Moschee. Etwas erschöpft auf der Erhebung, auf welcher sie steht, angekommen, betrat ich die Moschee. Zu meiner Überraschung waren extrem wenige Besucher da. Während die Blaue Moschee fast schon überlaufen war, waren nur wenige Interessierte, die dieses prächtige Bauwerk besuchen wollten. Nachdem ich meine Schuhe ausgezogen hatte, ging ich hinein. Ein ebenso schöner wie anmutiger Kuppelbau erwartete mich. Der Stil war dabei doch der Hagia Sophia sehr ähnlich.

Danach ging ich den Berg wieder hinunter und besuchte die Neue Moschee, die direkt am Goldenen Horn liegt – im Stile ähnlich der bereits gesehenen Moscheen. Nach dem langen Tag fiel ich doch dann müde aber glücklich ins Bett.

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