Abschied und Flug nach Hause

Der Freitag begann vorerst wie gewohnt. In der Firma habe ich angefangen Gruppenfotos der einzelnen Abteilungen zu machen. Des Weiteren habe ich bei allen Beteiligten bedankt. Nebenbei versprach ich, in der Firma vorbeizuschauen, wenn ich nochmal in der Türkei bin. Der Abschied fiel mir doch nicht so leicht, da man doch viel Kontakt mit den Leuten in diesen zwei Wochenhatte. Schließlich wurde ich zum Flughafen gefahren. Zum letzten Mal hieß es, diesem Verkehr zuzuschauen. Ich habe – ich war selbst sehr erstaunt darüber – keinen einzigen Unfall in den zwei Wochen geseh. Leider misslangen mir alle Versuche, diesen Verkehr fotografisch einzufangen – man kann ihn nur erleben. Vermissen werde ich ihn allerdings nicht.

Am Flughafen ging es zuerst durch die Sicherheitskontrolle – ich war sehr überrascht, dass es eine Eingangskontrolle zum Abflugsbereich gibt. Bisher habe ich keinen Flughafen betreten, wo dies der Fall war. Nach einer langen Schlange am Check-in-Schalter hielt ich meine Board-Karte in den Händen. Leider war das Postamt zu und so habe ich leider keine Postkarten auf dieser Reise verschickt bzw. habe es versäumt. Obwohl ich noch 2,5 Stunden Zeit hatte, ging es schonmal durch die Sicherheits- und Visakontrollen. Bei lezterem bekam ich schließlich einen weiteren Stempel für mein Stickeralbum – ich korrigiere – meinen Reisepass.

Nachdem ich mir die Zeit mit Eisessen, in einem Buchladen schauen, kostenlos die eine deutsche Zeitung lesen, bereitgestellt von meiner Fluggesellschaft Turkish Airlines,und am Laptop die nächsten Artikel vorbereiten verbracht habe, ging es zeitig in das Flugzeug. Diesmal war es ein Airbus A330. Jeder der acht Sitze in den Reihen ist mit einem Bildschirm und „Onboard“-Entertainment ausgestattet. Ich war davon ganz verblüfft, habe ich sowas bisher nur auf meinen Qantas-Langstreckenflügen nach Down Under gehabt und nicht auf so einen „kurzen“ Flug. Die Sitzbezüge waren mit einem grellen türkis zwar unästhetisch, aber der Abstand zwischen den Sitzen erschien mir außerordentlich viel für die Holzklasse.

Während meines Aufenthalts war es durchgehend sonnig. Während es vorher noch regnerisch und teils sehr kalt (mit Schnee!) war, habe ich nie Regen miterlebt. Es gab ihn, aber nicht, wenn ich draußen war. Pünktlich zu meiner Abreise hat es angefangen zu Regen, wobei der Regen immer heftiger wurde. Bereits am Gate hatten wir Verspätung (geplante Abreise: 15:15 Uhr).

Während wir eine Warteposition auf dem Taxi-Way mit der Ansage des Piloten, dass wir in 20 Minuten starten. Es waren mindestens ein Dutzend Flugzeuge vor uns an der Reihe. Irgendwann kam dann die Ansage, dass der Wind gedreht hat und es jetzt noch 20 Minuten dauern würde. Schließlich hoben wir mit einer Verspätung von etwa einer Stunde und 15 Minuten ab. Nach knapp drei Stunden erreichten wir Frankfurt. Die Ankunft verlief problemlos und so konnte ich das vertraute Zuhause gegen 20:30 Uhr genießen.

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