Erste Erkundungen in Kiew und Unterschiede im Supermarkt

Nachdem wir erstmal im Hostel angekommen und etwas gegessen hatten, erledigten wir erstmal alle nötigen Formalitäten mit der Unterkunft und genossen ein lokales Getränk zur Begrüßung. Sehr erholsam war vor allem die anschließende Dusche. Frisch und gestärkt konnte es auf einen ersten Spaziergang durch Kiew gehen. So sahen wir verschiedene grandiose Kirchen, viele Plätze und Straßen sowie andere Sehenswürdigkeiten. Insgesamt bekamen wir einen ersten Eindruck von der Stadt, wie man auf den Fotos erkennen kann.

Später kauften wir in einem größeren Supermarkt noch Lebensmittel ein. Einige Unterschiede wurden deutlich: Neben großen lebenden Fischen im Auqarium – nicht schön – wurden die Backwaren von Hand von dem Personal etikettiert und eingepackt. Während die Preise für Importwaren aus Westeuropa auf deutschen Niveau oder sogar etwas darüber lagen, waren die Preise für lokale Produkte teils um einiges günstiger als in Deutschland. Grob halb so teuer war bspw. ein Brötchen, während Milch (ohne EU-Subventionen) etwa den selben Preis hatte. Insgesamt war die Auswahl groß. Ich habe keinerlei bekannte Produkte vermisst.

Abends ging es mit anderen aus dem Hostel in eine Kneipe. Erneut überraschte mich dort das Preisniveau: Für etwa 1,70 € genoss ich ein köstliches Pasta-Gericht. Sowohl der Hin- als auch der Rückweg erfolgte mit einem Taxi: Warum? Auch die Fahrtkosten für ein Taxi liegen deutlich unter deutschem Niveau: 2 km schlugen mit knapp 3 € zu buche.

Dabei muss man beachten, dass aufgrund der politischen Unruhen der Wechselkurs der lokalen Währung, dem Hrywnja (Гривня, abgekürzt UAH), von etwa 1 € gleich 10 UAH auf teils 1:19 eingebrochen ist. Gut als Tourist, aber schlecht für manch andere.

Dieser Beitrag wurde unter Ukraine abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.