Khaosan Road und schwimmender Markt

Der Pakt mit dem Tuk-tuk-Fahrer war eingelöst; zurück im Hostel überkam mich die Müdigkeit. Der Nachtbus von Ubon und dieser „Shopping-Tag“ hatten mir etwas zugesetzt. Ich zog mich in meine (von sechs im Zimmer) Schlafkabine zurück und ruhte ein wenig.

Danach konnte es losgehen. Zusammen mit zwei anderen Gästen ging es zur Khaosan Road, wohl die berühmteste Straße Bangkoks. Den Morgen am ersten Tag der Busreise mit Stray mal in der Gegend, erkannte ich nichts wieder. Vor uns lag eine asiatische Ausgehmeile. Links und rechts Kneipen und Clubs, Restaurants und Straßenstände mit Essen, Souvenirs, Plagiaten. Und bisher noch nicht gesehen:

Ein Stand mit frittierten Heuschrecken, Kakerlaken, Skorpionen und Spinne. Dies schien er für mutige Touristen zu sein; meines Wissens nach werden Kakerlaken nicht verspeist und bei Insekten fand ich sehr wenige Angebote.

Dicht gedrängt strömten vor allem Touristen durch die Straßen. Menschen priesen Lachgas, günstigen Alkohol und Ping-pong-Shows an. In den Nebenstraßen ging es etwas weniger laut und gedrängt zur Sache. Dort schien es auch angenehmer zu sein, sich eine Thaimassage zu gönnen.

Interessant ist diese Gegend alle mal. Es gibt viel zu sehen. Schön empfand es sie aber nicht.

Am folgenden Morgen fuhr uns ein Bus zu einem schwimmenden Markt. Das hieß nach zwei Stunden im Minibus, viel Stau und einer tollen Sicht von der Hochstraße auf die Skyline: Mit einem Boot durch Kanäle. An den Seiten waren direkt am Wasser Marktstände mit (fast ausschließlich) Souvenirs. In einem anderen Teil des Kanalnetz herschte reget Betrieb. Dort schipperten Frauen auf Nussschalen voller Lebensmittel und Souvenirs zusätzlich zu den Touristen auf dem Kanal. Keine Souvenirs, sondern nur Essen und Getränke wurden gekauft und Eindrücke eingesammelt sowie auf Bild und Video festgehalten.

Zurück in der Unterkunft wurde nach kurzer Pause der nächste Ausflug gestartet – Abenteuer pur.

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