Abschied von Landschaft, Natur und Kultur

Die letzten Stunden in der Stadt waren noch immer geprägt von den Eindrücken es Ghost Towers. So verrückt wie die Idee, so eindrucksvoll die Fotos. Im Hostel war ich über eine Dusche sehr froh; das Abendessen genoss ich mit den warmherzigen Hostel-Rezeptionist(inn)en. Mit Sack und Pack ging es zur Station des „Skytrains“. Einmal mehr erlebte ich einen „unangepassten“ Touristen. In der schwülen Abendhitze wollte ein Westler nicht einsehen, warum das Personal der Station ihn bat, sein T-Shirt wieder anzuziehen. Einige Minuten und Diskussion später tat er – ich war zum wieder etwas verärgert, aber auch glücklich, dass noch kulturelle Regeln aufrecht erhalten werden.

Am Flughafen ärgerte ich mich zunächst über die unsäglich lange Schlange am Check-in – etwa 1 h 15 wartete ich. Aber widerum freute ich mich danach im Transit-Bereich über die interessante Architektur des Flughafens. Am Ende der Reise bestätigte sich dann doch ein Klischee: Ich sah sehr viele „gemischte Paare“: ein „weißer“ Mann, mittleren Alters und meist fülliger Statur, in Begleitung einer thailändischen Frau.

Mit zwei angenehmen Flügen und einigen tollen Blicken aus dem Flugzeugfenster erreichte ich Deutschland wohlbehalten wieder. Der Nachtflug war anstrengend, aber ich war noch nie so froh, wirklich gesund zu Hause angekommen zu sein. Bedrohlich groß schien die Gefahr von Krankheiten. Eine Reise in eine andere Welt endete. Sowohl kulturell als auch visuell ein großer Gewinn. Vor allem die einzigartige Natur, die weiten Landschaften und die Freundlichkeit der Menschen hatte es mir angetan. Die typischen thailändischen Reiseziele habe ich dabei nicht vermisst.

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