Anstrengende Anreise durch monotones Dänemark mit flotter Fähre

3:30 Uhr: Der Motor des Autos startete. Nur wenige Lkw begleiteten uns auf den Weg über die A 5 und die A 7 nach Norden. Der Sonnenaufgang belohnte für das frühe Aufstehen. Die Fahrt war nicht besonders – ohne Stau oder besondere Vorkommnisse. Nach Hamburg kamen sowieso nur noch Kühe und Wiesen. Der Teil von Dänemark, den wir durchfuhren, war monotoner als gedacht. So ergaben sich von der geradlinigen Autobahn keine sehenswerten Aussichten. Das war doch überraschend.

Zeitig erreichten wir Hirtshals. Die Verpflegung wurde bis dahin mit (haltbaren) Lebensmitteln wie Milchbrötchen oder anderen Backwaren aus dem Supermarkt sichergestellt. Nach einem letzten Tanken checkten wir ein. Spannend, wenn man in den engen und dunklen Bauch der Fähre reinfährt. Langweilig in der Fähre sitzen? Lieber am Außendeck der Fjord Cat die schnelle Fahrt im Fahrtwind genießen. Der Katamaran beschleunigte auf (nach Wikipedia) bis zu 90 km/h! Das Wasser spritzte meterhoch aus den Turbinen am Heck hoch. Nach gut zwei Stunden erreichten wir schon das Tagesziel: Kristiansand in Norwegen.

Das Wetter wechselte von warmen bis knapp 30 °C in Deutschland über milde 20 °C in Dänemark bis regnerische frische 10 °C in Norwegen. Durch leichten Regen verließen wir gegen 20 Uhr wir das Schiff, wurden zum Glück nicht vom hiesigen Zoll kontrolliert und checkten in das günstige Hotel am Hafen ein. Durch das eigenständige Beziehen des Bettes war es günstiger. Am Krönung des erfolgreichen Tages sollte ein lokales Bier herhalten, aber wurden zuerst einmal mit Norwegens Gesetzen konfrontiert. Die Tankstelle verkaufte keines und da es nach 20 Uhr war, der Supermarkt ebenfalls keines.

Als Abendessen sollte für mich eine Dose Ravioli dienen. In der Küche fand sich leider kein Dosenöffner; unter großer Anstrengung ließ sich die Dose mit einem Messer aufstechen. Die Route und Unterkunft für morgen wurden über das Internet gebucht. Und dann schlief ich direkt und unvermittelt ein. Etwas über 1000 km Autofahren und die Fähre strengten an. Aber der nächste Tag versprach Gutes!

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