Wohlfühlumgebung Universität und kaltes Bad im Fjord

Etwas mehr Schlaf hätte es sein dürfen: Nach kleinen Orientierungsschwierigkeiten auf dem großen Campus Gløshaugen der NTNU fand ich den Raum für meine erste Vorlesung. 8:15 Uhr, Solar Cells and Photovoltaic Nanostructures. Damit begann das Austauschsemester. Im weiteren Tagesverlauf folgte eine Informationsveranstaltung für Austauschstudenten mit naturwissenschaftlichen Master-Kursen. So langsam wurde alles klar: mit den Regularien, mit den hiesigen System(en). Inzwischen hatte ich alles von der Universität bekommen: Ausweis, Chipkarte, E-Mail-Adresse, Zugang zu den Anmelde- und Lernsystem. Langsam aber stetig kam der „Unibetrieb“ für mich in Schwung. Mir hat die Umgebung auf Anhieb gefallen. Im Gegensatz zu Deutschland waren die Gebäude besser ausgestattet und die Organisation durchdacht: Kein wesentlicher Unterschied, aber eben doch ein bisschen „mehr“. Ob das nur für diese oder allgemein für die Hochschulbildung in Norwegen gilt, vermochte ich nicht zu sagen, da die NTNU, die Norwegische Technisch-Naturwissenschaftliche Universität, sehr hochgehalten wurde.

Abends schlug ich den selben Weg wie gestern ein: Eine andere menschliche Umgebung, aber wieder am selben Fjord. Vor allem für die anderen war der Wunsch nach einer Nordlichter-Sichtung groß, für mich war es das Genießen dieser ruhigen Landschaft. Die Dämmerung war wieder stark; bis weit nach Mitternacht war es deutlich heller als der Vollmund. Dieser Rest der Mitternachtssonne spürte man deutlich. Die Sichtung blieb zwar aus, aber dafür wagten wir uns diesmal zu fünft in das eiskalte Wasser des Fjordes. Ein sehr erfrischender Spaß – dank milder Lufttemperaturen danach erträglich.

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